Vorwiderstände

Durch die Vorschaltung eines Vorwiderstandes können Elektrogeräte an Spannungen gelegt werden, die höher sind als ihre Bemessungsspannung. So lässt sich eine 12 Volt Glühlampe durch einen entsprechenden Vorwiderstand an eine Spannung von z.B: 24 Volt anschließen.

Vorwiderstand Reihenschaltung
Klicken zum Vergrößern

Am obigen Beispiel lässt sich der Vorwiderstand gut erklären. Die Spannungsquelle liefert Spannung U = 24 Volt. Die Lampe (U_2) ist für 12V/0,1A ausgelegt. Würde man die Lampe ohne den Vorwiderstand anschließen würde sie schnell durchbrennen. Dashalb soll der Vorwiderstand so ausgelegt werden, dass an der Lampe nur noch 12 Volt Spannung anliegen.

Wir greifen hier einfach auf das Ohmsche Gesetz und die Gesetze der Reihenschaltung zurück.

R_v = Vorwiderstand
U_1 = Spannung am Vorwiderstand
U_2 = Spannung an der Lampe
U = Gesamtspannung
I = Stromstärke

Setzen wir nun in die Formel ein erhalten wir

Vorwiderstand Formel
Klicken zum Vergrößern

Um eine 12V/0,1A Glühlampe an einer 24V Spannungsquelle zu betreiben benötigen wir also einen 120 Ohm Vorwiderstand. Zur Sicherheit können wir mit dem Ohmschen Gesetz noch die Probe machen ob unser Ergebnis stimmt: U = R x I = 120 Ohm x 0,1A = 12 Volt, das Ergebnis stimmt.

Vorwiderstände kommen in vielen Fällen zum Einsatz wie beispielsweise Anlasser bei Motoren, bei Leuchtdioden oder in einpoligen Spannungsprüfern (Phasenprüfer).

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.