Glühlampe

Glühlampe

Eine Glühlampe ist eine künstliche Lichtquelle, die wegen ihrer Form umgangssprachlich auch Glühbirne genannt wird. Sie werden auch als Allgebrauchslampe (AGL) bezeichnet. In vielen Ländern der EU sind Glühlampen und andere Leuchtmittel der Energieeffizienzklasse E, F und G heute verboten.

Funktionsprinzip
Glühlampen bestehen aus einem Sockel und einem Glaskolben. Im Glaskolben befindet sich eine Glühwendel. Die Glühwendel ist ein gewendelter Draht der im Betrieb von Strom durchflossen wird. In der Regel wird hier Wolfram als Glühdraht verwendet. Ab einer ausreichend hohen Stromstärke beginnt der Draht zu glühen und strahlt Licht (infrarotes und sichtbares) ab. Dabei erhitzt sich der Draht auf 1.500 – 3.000°C.

Der Glaskolben ist mit einem Gas gefüllt. Würde der Glühdraht mit Sauerstoff in Verbindung kommen würde er verglühen und wäre sofort kaputt.

Der Nachteil der Glühlampe ist, dass ein Großteil des Lichts im infraroten (nicht sichtbaren) Bereich abgestrahlt wird. Man spricht hier auch oft von Wärmestrahlung. Dieser Anteil macht etwa 95% aus. Nur etwa 5% der Energie wird in sichtbares Licht umgewandelt. Deshalb hat die Glühlampe einen so schlechten Wirkungsgrad von nur ca. 5%.