Umspannwerk

Versuchter Anschlag auf Stromversorgung in Erkrath (Düsseldorf)

Staatsanwaltschaft Nordrhein-Westfalen: Anschlag auf Stromversorgung in Erkrath

Stand: 0.01.2026 20:00 Uhr

Wie unter anderem die Tagesschau berichtet, gab es einen versuchten Anschlag auf die Stromversorgung in Erkrath bei Düsseldorf. Dies wurde nach Angaben der Tagesschau durch die Staatsanwaltschaft Wuppertal bestätigt

Nach bisherigen Informationen haben Unbekannte versucht, in einem Umspannwerk in Erkrath bei Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) einen Brandsatz zu zünden. Das sei aber fehlgeschlagen.

Siehe auch: Stromausfall: Alle Berliner Haushalte haben wieder Strom

„Kommando Angry Birds“ will Industrie lahmlegen

Nachdem es am Samstag 03.01.2026 zu einem Anschlag auf das Berliner Stromnetz kam, entging die Gemeinde Erkrath wohl nur durch Glück einem ähnlichen Schicksal. Am Montag den 05.01.2026 wurde ein Bekennerschreiben der Gruppe „Kommando Angry Birds“ veröffentlicht. Erst dadurch wurde die Staatsanwaltschaft Wuppertal auf den Vorfall aufmerksam. Die Polizei habe daraufhin das Umspannwerk in Erkrath (Düsseldorf) überprüft und festgestellt, dass dort tatsächlich ein Brandsatz deponiert worden war. Eine Zündung schlug wohl fehl, weshalb es dort nicht zu einem Schaden am Umspannwerk und damit einem Ausfall der Stromversorgung kam.

In einem Bekennerschreiben auf der linksgerichteten Internet-Plattform indymedia behauptet die Gruppe „Kommando Angry Birds“ , man habe das Industriegebiet Max-Planck-Straße lahmlegen wollen. Als Motiv gab die Gruppe an, die Menschheit habe ihre Grenzen überschritten. Die Belastung durch Umweltgifte sei nicht mehr zu tolerieren. Deshalb wurde „vor einiger Zeit“ ein Brandsatz unter einem Transformator im Umspannwerk deponiert.

Versuchter Anschlag schon länger her

Das Bekennerschreiben scheint wohl erst lange nach dem versuchten Anschlag öffentlich geworden zu sein. Auf einem Trafohäuschen auf dem Gelände des Umspannwerkes sprühten sie ihr Kennzeichen „KAB“ sowie die Worte „Switch Off“, zu Deutsch „abschalten“. Nach Angaben des WDR und der Tagesschau wurde der Vorfall von der Staatsanwaltschaft bestätigt. Hätte der Anschlag wie geplant geklappt, hätte es wohl einen großflächigeren Stromausfall im Raum Düsseldorf gegeben.

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