Reihenschaltung

Bei der Reihenschaltung (auch Hintereinanderschaltung) werden elektrische Bauteile (Widerstände, Kondensatoren, Spannungsquellen etc.) hintereinander geschaltet. Der Strom durchfließt hier jedes Bauteil. Siehe Grafik:

Reihenschaltung

In diesem Beispiel fließt der Strom der Reihe nach über den Schalter und dann über Lampe 1, 2 und 3 zurück zur Spannungsquelle.

Ströme in der Reihenschaltung

Da wie schon erklärt die Widerstände alle vom selben Strom durchflossen werden, fließt an jeder Stelle der Reihenschaltung der selbe Strom. Für den Strom in der Reihenschaltung ergibt sich also die Regel
Strom in der Reihenschaltung

Die Abbildung zeigt eine Reihenschaltung von drei Widerständen und die Ströme I1-I3. Die Ströme, die durch Widerstand R2 und R3 fließen müssen automatisch auch durch R1, der Strom von R3 muss durch R2 und R1. Somit muss überall der gleiche Strom fließen.

Reihenschaltung Strom

Spannung in der Reihenschaltung

In der Reihenschaltung ist die Summe der Gesamtspannung gleich der Summe der Teilspannungen. Das bedeutet, an jedem Widerstand fällt eine Teilspannung ab, die Spannung ist an jedem Widerstand unterschiedlich. Am größeren Widerstand fällt die größere Spannung ab.

Werden zwei gleichgroße Widerstände in Reihe geschaltet, fällt an jedem die Hälfte der Spannung ab. Ist ein Widerstand größer fällt an diesem auch die größere Spannung ab.

Widerstände in der Reihenschaltung

In der Reihenschaltung addieren sich die einzelnen Widerstände zu einem Gesamtwiderstand. Der Gesamtwiderstand ist also die Summe aller Einzelwiderstände.